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Wo Licht ist, gibt es auch Schatten- Die Wut annehmen

Aktualisiert: 3. Apr. 2023

Als Manifestorin begleiten dich im Human Design zwei wichtigen Themen.

Zum einen ist es das Gefühl des inneren Friedens, das sich einstellt, wenn du in Harmonie mit deinem Design lebst. Du fühlst ihn, wenn wenn du all deine Facetten annehmen und voll akzeptieren kannst und wenn du bereit bist, für deine Impulse loszugehen. Dazu gehört aktiv deiner Strategie des Informierens zu folgen. Damit meine ich nicht um Erlaubnis zu bitten, deinen Impulsen folgen zu dürfen, sondern andere darüber zu informieren, was du vorhast und sie dadurch auf die Reise mitzunehmen, anstatt sie wortlos zu überrennen und vor den Kopf zu stoßen. Das Informieren eröffnet Möglichkeiten und es hilft dir dabei, ohne Widerstände deinen Weg gehen zu können.

Doch neben der Signatur des Friedens gibt es ein weiteres Thema, dass du nicht verdrängen solltest, denn es gehört genauso zu dir:


Das „nicht-selbst“ Thema der Manifestorin ist WUT.

Zu wissen, dass die Wut ein wichtiger Teil von dir ist, kann auf der einen Seite helfen, andererseits aber auch verunsichern. Denn der erste Gedanke ist, dass du dieses Thema unbedingt lösen musst und die Wut nicht mehr empfinden solltest, um glücklich werden zu können. Also suchst du wahrscheinlich ständig Wege, wie du die Wut in den Griff bekommen kannst und versuchst mal das Eine, mal das Andere. Dabei wirst du immer unsicherer, sobald die Wut trotzdem leise anklopft und sich das wohlbekannte Gefühl im Bauch ausbreitet, bereit den Wut-Vulkan zum Brodeln zu bringen.

Dich beschleicht das leise Gefühl, dass du irgendetwas falsch machst, wenn die Wut trotz aller Bemühungen dich immer noch überkommt. Denn es gibt so viele Gründe für die Manifestorin, Wut zu empfinden: Das Gefühl der Ungerechtigkeit, wenn jemand komplett übergangen wird; das Gefühl der Trauer weckt die Wut, denn hast du gefühlt allen Grund wütend zu werden, wenn geliebte Menschen plötzlich harte Schicksalsschläge erleiden; Misserfolge machen dich wütend genauso wie das Unverständnis anderer deinen Ideen gegenüber. Du versuchst trotzdem, nachdem du ja zu wissen glaubst, dass die Wut dich unglücklich macht, diese Reaktionen und Emotionen zu unterdrücken. Denn keine Wut zu empfinden ist scheinbar der Weg zum erfüllenden Gefühl des Friedens.


Ha! Falsch gedacht. So funktioniert es nämlich eben nicht.

Schatten gehören zu uns. Sie sind ein Teil unseres Wesens und unserer Persönlichkeit.

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Licht und Schatten bedingen einander. Ohne Tiefe keine Höhe. Ohne Stille keine Musik. Alles gehört zusammen, ergänzt sich und bildet eine harmonische Einheit.

Und genau darum geht es. Du darfst die Wut nicht ausgrenzen. Sie nicht unterdrücken. Du darfst lernen sie anzunehmen und ihr Potenzial zu erkennen. Denn sie kann wie ein reinigendes Gewitter wirken, dich ausgleichen und dich Dinge „blendfrei“ erkennen lassen. Denn wenn alles in der Sonne hell erstrahlt, siehst du die Dinge im Schatten manches Mal deutlicher und klarer. Die Wut ist dein Impuls, Dinge genauer zu betrachten, hinzusehen: Da ist etwas, dass deiner Aufmerksamkeit bedarf!

Es ist die goldene Mitte, die dir den Frieden bringt. Ist dies doch dein wahres Gefühl der Ausgeglichenheit. Alles darf sein- du musst nämlich nicht als personifiziertes Räucherstäbchen immer lächelnd durch den Alltag schweben. Manifestorinnen dürfen auch die Wut spüren, die Gefühle durchleben, die in ihr toben um dann wie der Phönix aus der Asche mit neuer Klarheit aus dem reinigenden Vulkanausbruch aufzusteigen.

Wichtig dabei: richte die Wut nicht destruktiv gegen dich oder andere, sondern nimm sie ganz bewusst als das, was sie ist:

Ein Gefühl- Das reinigende Feuer, dass dir zeigen möchte, dass du genauer hinschauen sollst und nichts verdrängen darfst.

Für dich ist es wichtig, auf deine innere Führung und dein Fühlen zu vertrauen. Mache dir immer wieder bewusst, dass du den Druck dich vor anderen rechtfertigen zu müssen, loslassen darfst. Respektiere deine Autorität.

Diese Energien sind es, die dich als Manifestorin so stark machen.

Limitiere deine Gefühle nicht! Lerne, sie durch das Annehmen zu nutzen und zu kontrollieren.

Höre dazu auch die Podcastfolge, in der ich dir erzähle, warum die Wut deine beste Freundin ist: https://spotifyanchor-web.app.link/e/oRvNNl6eiyb


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